getreidefreies hundefutter

Getreidefreies Hundefutter

Getreidefreies Hundefutter

Getreidefrei bedeutet nicht kohlenhydratfrei.

Was also genau bedeutet getreidefreies Hundefutter? Nun, genau folgende Inhaltsstoffe werden auf der Zutatenliste nicht enthalten sein:

  • Weizen
  • Mais
  • Reis
  • Hafer
  • Hirse
  • Roggen
  • Gerste
  • Triticale (eine Kreuzung aus Weizen und Roggen)

Wobei die letztgenannten grundsätzlich eher nicht im Hundefutter zu finden sind.

Getreidefreies Hundefutter: Was für Kohlenhydrate findest du darin?

In diesem Hundefutter findest du häufig folgende Inhaltsstoffe:

  • Kartoffeln
  • Quinoa
  • Buchweizen
  • Amaranth

Die 3 letztgenannten Inhaltsstoffe zählen zu den sogenannten Pseudo-Getreidesorten.

Muss es denn eigentlich getreidefreies Hundefutter sein?

Nun, in der Regel kannst du davon ausgehen, dass es höherwertig ist. Schau dir mal die Rückseite der Packungen an, wo die Inhalte stehen. Welche Art Hundefutter dabei nicht gerade vertrauenserweckend rüberkommt, liest du in dem Blog-Post “Trockenfutter Hund“.

Trotzdem muss das Futter nicht zwingend getreidefrei sein. Oftmals wird hier argumentiert, dass dem Hund das entsprechende Enzym für die Kohlenhydratverdauung fehlt. Das stimmt jedoch nur halb. Er verfügt darüber nicht in seinem Speichel. Doch sein Körper liefert entsprechende Enzyme über seine Bauchspeicheldrüse. Der Hund ist halt kein Wolf mehr. Viele Tausende von Jahren Evolution liegen zwischen ihnen. Aber wie bei so vielen Dingen macht die Dosis das Gift. Deinem Vierbeiner ein Futter anzubieten, das in erster Linie aus Getreide besteht, ist nicht wirklich eine gute Idee. Wie gesagt, mehr dazu findest du in dem Blog-Post “Trockenfutter Hund“.

Woran erkennst du ein gutes getreidefreies Hundefutter?

Ein wichtiger Hinweis ist die Zutatenliste. Ist sie sehr allgemein, wie “Getreide (u.a. Vollkornweizen), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (18%, u.a. 4% Rind)…”, dann schau einfach mal weiter, was die Konkurrenz des Herstellers zu bieten hat. Es geht nämlich auch anders. Ganz anders:

  • Frisches Muskelfleisch vom Rind (64%)
  • Kartoffelflocken (15%)
  • Löwenzahn, Aloe Vera (0,1%)

Hier sind insgesamt 30 Inhaltsstoffe aufgelistet worden. In der weniger empfehlenswerten Sorte sind es gerade mal 6!

Doch muss die Zutatenliste nicht immer so klingen, als wenn du dich gerade in einem Gourmetrestaurant befindest. 🙂 Innereien, die wir hierzulande nicht essen mögen, sind für unsere vierbeinigen Familienmitglieder durchaus schmackhaft und wertvoll. Es dürfen also ruhig Pansen, Blättermagen, Milz, Niere, Herz enthalten sein. Aber auch hier gilt, wie bei den Kohlenhydraten: Die Dosis macht das Gift. Innereien sind billiger als Muskelfleisch. Das Futter sollte nicht hauptsächlich aus Pansen & Co. bestehen. So wertvoll es auch ist, es ist andererseits schwerer zu verdauen. Ideal ist es, wenn der Anteil an Muskelfleisch höher ist als der von Blättermagen, Pansen u.s.w.

Der Blog-Post “Trockenfutter Hund” ist übrigens auch für dich wichtig, wenn du deinem Hund Trockenfutter anbietest. Er erläutert, warum ein Risiko für Reizungen der Speiseröhre deines Hundes besteht und was du dagegen unternehmen kannst.

Falls du dich überlegen solltest, komplett selbst zu entscheiden, was in den Napf deines Hundes kommt, gibt es einen guten Anbieter: Die Firma Tackenberg. Über diesen Link gelangst du direkt zu diesem Unternehmen. Und weitere Tipps dazu erhältst du in dem Blog-Post: “Hund barfen“.

Du hättest gern eine kostenlose Beratung? Dann schau einfach mal auf meiner Seite unter Kalender und buche einen Termin mit mir.

 

 

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gaby engelbart

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